Tattoo Zielgruppen

Tattoo Zielgruppen

Wer trägt Tattoos und wer nicht? Verabschiede dich von überholten Klischees!

Auch wenn Tattoos in den letzten Jahrzehnten ihren Anreiz und ihre Verbreitung ausweiten konnten, sind sie nicht bei allen Leuten gleich beliebt. Tattoos werden heutzutage zwar in allen Bevölkerungsschichten gefunden, aber sie werden trotzdem noch lange nicht von jedem begrüßt. Für die einen sind sie eine tolle Art der Selbstdarstellung und für andere sind sie ein Tabu wie eh und je. Die meisten sind entweder dafür oder dagegen.

Vor allem die jüngere Generation hat Tattoos lieb gewonnen. Deswegen befindet sich in der Nähe von Orten mit Universitäten und Schulen auch meistens mindestens ein Tattoo Studio. Für viele Jugendliche ist der Besuch im Tattoo Studio mehr eine Lebenserfahrung, als dass es ihnen um die Kunst selbst geht. Das Vergleichen und Aussuchen des Designs, sowie das Tätowieren wird oft in Begleitung von einem oder mehreren Freunden gemacht.

Aber auch Mitglieder der älteren Generation sind für Tattoos und benutzen diese manchmal um ihre Jugend zurückzuerobern oder an dieser festzuhalten. Auch hier ist es fraglich ob es wirklich um die Kunst geht. Vielmehr ist für viele eher die Umgebung des Tattoo Studios, das meistens modern und eher jugendlich eingerichtet ist und die jungen Leute, die sich darin aufhalten anziehend. Vor allem in Tattoo Studios, die auch Piercings anbieten findet man nicht selten jemand älteren, der durch die Tattoo Vorlagen blättert und von einer Gruppe von Jugendlichen umgeben ist, die zwanzig oder 30 Jahre jünger sind als er.

Bestimmte Gruppen, Gangs oder Sekten benutzen Tattoos um Mitglieder zu kennzeichnen. Leute die bereits einmal im Gefängnis waren sind auch oft tätowiert. Dass diese Tattoos fast immer nur grobe Abbildungen und keine Kunstwerke sind, liegt hauptsächlich daran, dass die meisten dieser Tattoos in nicht sanitären Verhältnissen gestochen wurden. Anstatt Tattoo Tinte wird Zigarettenasche verwendet und anstatt professioneller Nadeln was gerade spitzes zur Hand ist. Jeder der sich mit Tattoos auskennt, kann leicht den Unterschied zwischen Tattoos erkennen, die von einem lizenzierten Tätowierer oder von Inhaftierten gestochen wurden.

Der Grund für den schlechten Ruf von Tattoos, liegt vor allem an den Leuten, die früher Tattoos trugen. Vor allem bei Bikern sah man häufig anstößige Kunst und auch Drogenabhängige und andere sozial auffällige Leute gehörten zum Klientel. Auch die Tatsache, dass Tattoos zur Ausbreitung vieler übertragbarer Krankheiten wie Syphilis beitrugen, stellt Tattoos nicht gerade in ein gutes Licht.

Zahlreiche Studien haben außerdem belegt, dass die meisten Soziopathen ein Tattoo haben und dies die größte Gemeinsamkeit zwischen ihnen ist. Zusätzlich hat ein bekannter Krimi Autor in einem Interview die Behauptung aufgestellt, dass jeder Serienmörder, mit dem er gesprochen hat, mehrere Tattoos trug. Für viele Leute haben Tattoos keine negative Nebenbedeutung. Doch für andere sind Tattoos oft ein sichtbares Zeichen für eine Persönlichkeitsstörung. Für letztere hat alles an Tattoos einen komplett anderen Zweck und eine andere Bedeutung als für die Mehrheit.

Soziopathen verweigern alles was allgemein als akzeptables Verhalten betrachtet wird. Aufgrund der Tatsache, dass Tattoos immer noch etwas negatives an sich haben, üben sie einen besonderen Anreiz auf Leute mit ernsthaften Persönlichkeitsstörungen aus. Für diese Leute ist das Stechen eines Tattoos in erster Linie eine aggressive Art gegen das konventionelle anzukämpfen. Manche benutzen Tattoos dazu um ein zähes bzw. hartes Image zu vermitteln. Jemand der jedoch Tattoos mit Zähheit und Härte verbindet, weist sehr wahrscheinlich auch aggressive Verhaltenszüge auf.

Wenn man alle Fakten in Betracht zieht, ist es kein Wunder, dass Tattoos so einen schlechten Ruf haben. Die meisten Leute lassen sich zwar ein Tattoo nicht aus negativen Gründen oder ohne hintergründige Motive stechen, dennoch verleiht die Erkenntnis, dass Tattoos ein weit verbreiteter Standard unter Soziopathen und Serienmördern ist, der Sache einen weniger wünschenswerten Hauch.

Heutzutage findet man Tattoos jedoch in jeder Bevölkerungsschicht. Egal ob Geschäftsmann, Farmer oder Hausfrau, Tattoos sind inzwischen ein Teil des alltäglichen Lebens geworden und sind schon lange kein Zeichen mehr für Persönlichkeitsstörungen oder ähnliches.

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