Portrait Tattoos - Die Königsdisziplin beim Tätowieren

Portrait Tattoo

Trage Deine(n) Liebste(n), Dein Kind oder Dein Idol immer bei Dir!

Fast jeder hat bei sich zuhause Portraits vom Partner, den Kindern, Freunden oder sich selbst stehen. Dabei reicht das Repertoire vom klassischen Bilderrahmen über Poster bis hin zu Leinwänden. Oft wird nach immer ausgefalleneren und kreativeren Ideen für die Bilder und deren zur Schau Stellung gesucht. Ein ganz besonderer Untergrund für ein Portrait ist die eigene Haut, welche eine einzigartige Leinwand für Ihre Kunstwerke bietet. Vor allem Portraits von den eigenen Kindern scheinen ich langsam zu einem Trend unter den Tattoo vernarrten Eltern zu entwickeln.

Solche Tattoos sind inzwischen sogar schon häufiger als Portraits vom Partner oder der Partnerin. Die Ursache ist wahrscheinlich für die meisten offensichtlich. Zwar gibt es viele zerrüttete Familien, aber die Beziehung zu den Kindern, dem eigen Fleisch und Blut wie es so schön heißt, ist in vielen Fällen doch eher von Dauer als es heutzutage bei Ehen und Partnerschaften der Fall ist.

Etwas neutraler sind Portraits von berühmten Persönlichkeiten. Wohl jeder hatte schon einmal eine(n) Musiker(in) zum Schwarm oder eine(n) Lieblingsschauspieler(in), den er vergötterte. Zwar reicht das auch oft schon aus, dass Leute den Weg ins Tattoo Studio suchen, aber in der Regel sollte der Grund für solch ein Tattoo tiefgründiger sein. So gibt es viele Menschen, welche Vorbilder wie Ghandi oder andere bedeutende Charaktere haben und deren Leben von diesen Menschen auf eine gewisse Weise beeinflusst oder eventuell sogar zum besseren gewendet wurde. Aber auch das Teilen der gleichen Überzeugung wie dieses Idol kann ein Grund sein um dieser eine Tätowierung zu widmen.

Portrait Tattoos sind unter anderem ein großer Anteil der Indianer Tattoos und zeigen somit Bilder von den Ureinwohnern des amerikanischen Kontinents. Ebenso können Pin-up Tattoos oder auch religiöse Tattoos in Bezug auf Christus Bilder die künstlerischen Anforderungen eines Portrait Tattoos erfordern. Natürlich können Sie sich auch ein Bild von Ihnen selbst stechen lassen. Eine gute Idee, damit Sie auch im Alter, wenn Sie grau und alt sind, noch sagen können "So habe ich mal ausgesehen" ;-)

Alles was Sie für ein Portrait Tattoo brauchen ist ein gutes Foto von der Person, welche das Tattoo zieren soll. Unter gut versteht sich zum einen, dass es mindestens die Größe eines Passfotos haben sollte und die Gesichtszüge gut erkennbar sind. Von Vorteil wäre es auch, wenn die Person so aussieht wie sie auf dem Tattoo später aussehen soll. Tätowierer sind zwar künstlerisch begabt, aber auch keine Zauberer, die aus Grimassen oder ähnlichen Schnappschüssen zum Beispiel lächelnde Menschen schaffen können. Es sei denn Sie wollen natürlich ein Tattoo der gewählten Person, wenn sie eine Grimasse zieht.

Wo wir schon bei den Fähigkeiten des Tätowierers sind, gibt es wohl keine andere Tattoo Art, bei der das handwerkliche Geschick des Tätowierers so von Bedeutung ist wie bei Portrait Tattoos. Hier sollten Sie wirklich den Besten der Besten suchen, denn ein Tätowierer kann zwar sein Handwerk beherrschen und gute und saubere Tattoos stechen, aber um ein Foto auf die Haut zu übertragen erfordert es mehr als scharfe Linien und Schattierungen tätowieren zu können. Die künstlerische Begabung des Tätowierers sollte also gewährleistet sein. Schließlich wollen Sie in dem gestochenen Tattoo auch die Person wiedererkennen können.

Wenn Sie sich für ein Portrait Tattoo entscheiden, sollten Sie auch gewillt sein entsprechend viel Haut dafür bereit zu stellen. Denn damit das Tattoo der Vorlage bis ins Detail ähnelt, wird ein bestimmtes Maß an Platz benötigt, der meistens nicht zu klein ausfällt.