Christliche Tattoos - Religiösität ausdrücken

Christliches Tattoo

Das Christentum hat viele Motive, welche in Tattos umgesetzt werden können!

Im westlichen Kulturkreis dominiert der christliche Glaube. Zwar wird zwischen evangelisch und katholisch unterschieden, doch auch wenn es vereinzelte Abweichungen in den Ansichten und der Gestaltung des Kirchenapparates gibt, stimmen die religiösen Symbole, welche bevorzugt auch in christlichen Tattoos umgesetzt werden überein.

Zwar steht die Kirche Tattoos kritisch gegenüber, da unter anderem verschiedene Bibelpassagen sich gegen Tätowierungen aussprechen, dennoch wagen immer mehr Menschen den Schritt ihre Glaubenszugehörigkeit mit einem Tattoo für alle sichtbar zu machen. In Ländern mit Religionsfreiheit muss sich schließlich niemand verstecken und hat somit freie Wahl aus unter anderem folgenden Motiven:

Kreuz - Jesus nahm das Kreuz auf sich und erlöste die Christen durch seinen Tod von ihren Sünden. Es steht somit nicht nur für den Tod, sondern auch für die Last und Bürde, die man im Leben auf sich nehmen muss.

Engel - Vor allem die Schutzengel tragen wir in Anhängern und ähnlichen materiellen Verkörperungen gerne bei uns um uns vor Gefahren zu schützen. Warum also nicht auch in einem Tattoo?

Jesus - Im Neuen Testament geht es hauptsächlich um Jesus von Nazaret, den Sohn Gottes, der für uns Menschen am Kreuz gestorben ist und wird somit im christlichen Glauben stark gehuldigt. Viele lassen sich Portraits von ihm stechen. Je nach Mimik können Sie an die Güte, Nächstenliebe oder auch das Leid, welches er durchstehen musste erinnern. Bei letzterem findet sich auf dem Haupt Christi oft der Dornenkranz.

Fisch - Der Fisch war in den Anfängen des Christentums nicht nur ein Erkennungszeichen unter Christen, sondern Jesus war laut manchen Überlieferungen auch Fischer. Im übertragenen Sinn fischte er Menschen um sich herum und bekehrte sie zum christlichen Glauben, so dass sich das Motiv eines Netzes mit Fischen zum Beispiel in Liedern und Bildern wiederfindet. Beliebt und auch für ein Tattoo sehr geeignet ist die vereinfachte Darstellung des Fisches mit einer schlichten äußeren Linie, welche den Grundriss abbildet.

Betende Hände - Sehr gläubige Christen beten täglich oder zumindest regelmäßig zu Gott. Mit betenden Händen, oft nach dem Vorbild Albrecht Dürers, können Sie in einem Tattoo Ihre Frömmigkeit und Nähe zu Gott ausdrücken. In Kombination mit einem Rosenkranz können Sie das Design optisch noch erweitern und die einzelnen Glieder über verschiedene Körperstellen verlaufen lassen, um mehrere Körperregionen miteinzubeziehen.

Bibel - Die christlichen Lehren sind in der Bibel festgehalten. Auch wenn es diese in den unterschiedlichsten Gestaltungen gibt, wird sie als Tattoo Motiv meist als kleines schwarzes Büchlein mit einem goldenen Kreuz auf der Vorderseite dargestellt. Natürlich kann die Bibel auch aufgeschlagen sein. Mit einer Tätowierung dieser Art können Sie Ihren Glauben an das was in der Bibel geschrieben steht ausdrücken.

Psalm - Wenn es nicht gleich eine ganze Bibel, sondern nur eine bestimmte Passage daraus sein soll, können Sie sich auch einen Psalm oder einen Ausschnitt in Form eines Schriftzug Tattoos stechen lassen. Vielen Mensch haben eine bestimmte Bibelstelle, die ihnen im Leben weitergeholfen hat oder in schwierigen Situationen beisteht. Mit einem Tattoo haben Sie diese Stärkung immer bei sich.

Apfel/Schlange - Doch nicht nur heilige Motive oder welche die religiöse Überzeugung darstellen, sondern auch die Sünde selbst findet sich oft in Tattoos. An die Erbsünde und die Versuchung erinnert der Apfel, den Eva Adam gegeben hat, nachdem die Schlange sie dazu überredet hat.

Teufel - Als deutlichste Verkörperung des Bösen und der Sünde bietet sich auch der Teufel an. Er kann an Fehler und Vergehen, die man begangen hat oder auch an die Versuchung erinnern, die allgegenwärtig ist und der es zu widerstehen gilt.

Ebenfalls möglich wären eine weiße Friedenstaube, das Antlitz der Jungfrau Maria, Heiligenscheine und vieles mehr. Gehen Sie einfach kurz in sich und überlegen Sie welches Motiv für Sie die größte Bedeutung hat und Ihren Glauben am besten in Form einer Tätowierung widerspiegeln kann.

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