Die Geschichte der Tattoos
Tattoos haben eine lange Tradition, welche tausende von Jahren zurückreicht. Im Laufe der Zeit gab es hinter Tattoos immer eine wichtige Rolle bezüglich Tradition und Ritualen. In der Vergangenheit benutzten Frauen in Borneo Tattoos um ihre Haut zu bemalen. Ebenso wurden sie auch dazu benutzt, um Krankheiten und Leiden abzuwehren indem sie um die Finger und am Handgelenk angebracht wurden. Durchweg durch die Geschichte symbolisierten Tattoos auch Zugehörigkeiten zu einem Clan oder einer Gesellschaft.
Der Zweck von Tattoos unterscheidet sich von Kultur zu Kultur und von Zeit zu Zeit. Nachforschungen haben gezeigt, dass die ersten Tattoos aus Ägypten zur Zeit der Pyramiden stammten, obwohl viele vermuten, dass sie bereits viel früher vorkamen. Ägypter benutzten Tattoos zu dieser Zeit vermutlich um Sklaven und Bauern zu kennzeichnen. Um 2000 vor Christus breiteten sich Tattoos nach China und dann nach Griechenland aus, wo die Griechen Tattoos benutzten um unter Spionen kommunizieren zu können.
Aufgrund ihrer Ausbreitung wurden Tattoos schließlich auch in Japan benutzt. Sie verwendeten Tattoos für religiöse und zeremonielle Rituale. Während dieser Ära waren die Frauen von Borneo die Künstler. Sie erstellten die Designs, welche die einzelnen Punkte im Leben und den dazugehörigen Stamm darstellten. Zu dieser Zeit waren Tattoos sehr beliebt, obwohl Infektionen oft auftraten. Tattoos waren weit davon entfernt perfekt zu sein, was sich allein schon in der Art wie sie angefertigt wurden zeigte.
Tattoos zeigten sich auch in den westlichen Regionen, obwohl sie vorerst nicht akzeptiert wurden. William Dampher, ein ehemaliger Forscher, war derjenige der Tattoos in den westlichen Gebieten wiedereinführte. Im Jahre 1961 brachte er einen Prinzen der ziemlich viele Tattoos hatte mit in unsere Breiten und zeigte dessen Tattoos in Ausstellungen. Er machte mit diesen Attraktionen ein wenig Geld und somit Tattoos in London und den umliegenden Gebieten sehr beliebt und gefragt. Jedoch wurden Tattoos in diesem Gebiet bereits 600 Jahre vorher gesichtet.
Der Chatham Square in New York war der erste Ort der Tattoos im amerikanischen Stil anbot. Im Lauf der Jahrhunderte zog der Chatham Square Leute besonders solche mit viel Geld aus den ganzen Vereinigten Staaten an. Ein Mann Namens Samuel O-Reily eröffnete einen Laden auf dem Chatham Square und war der erste, der eine elektrische Tätowiermaschine benutzte. Diese wurde immer beliebter und beruhte auf Edisons elektrische Nadel, die eine Nadelspitze benutzt um einen Durschlag zu erstellen.
Die elektrische Tätowiermaschine besteht aus bewegenden Windungen, einer Nadelstange und einer Spule, was auch die gebräuchlichsten Komponenten der heutigen Maschinen sind. Die elektrische Tätowiermaschine war sehr beliebt, weil sie es erlaubte ein Tattoo zu einem günstigen Preis zu stechen. Diese Pistolen trugen dazu bei Tattoos zu revolutionieren und erlaubten es Tattookünstlern auch Tattoos ziemlich schnell zu stechen. Die Leute benutzten diese Technologie Scharenweise und machten sie bei weitem zu der besten und effizientesten Art um Tattoos zu stechen.
In den späten 1960ern hatten Tattoos ihren richtigen Durchbruch. Sie wurden in Magazinen und im Fernsehen angepriesen und überall wurde darüber gesprochen. Heutzutage sind Tattoos weit verbreitet. Fast die Hälfte der Einwohner der Vereingiten Staaten von Amerika haben mindestens ein Tattoo. Sie sind immer noch als Zeichen der Mitgliedschaft bei Bikern und Clans üblich. Es gibt Millionen von Tattoovorlagen einschließlich verschiedener Farbkombinationen, die geholfen haben das Tattoo zu dem Phänomen zu machen, das es heute ist.
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